Gorges d’Héric ,eine Schlucht zum Verlieben.

Nach unserem Trip an die Küste, rief uns nun das Landesinnere. Ich hatte von einem Stellplatz in der Nähe einer Schlucht gelesen und diese war im Stellplatzführer aufgeführt, allerdings war angegeben dass dieser auch der Parkplatz für Wanderer sei und am Tage überlaufen, da wir aber eher die Ruhe suchen, war ich ein wenig skeptisch, ob das auch was für uns ist, also los, über den Stellplatzführer das Navi aktiviert und ab auf die Straße.

Wir verließen den Ort, der uns einen schönen Tag und eine selbige Nacht ermöglichte in Richtung Landesinnere. Vorbei an Weinfeldern und einer flachen Landschaft bis hin zur…Autobahn? Wir möchten die Gegend sehen und keine kostenpflichtige Betonpiste, also bei nächster Gelegenheit STOP! Erstmal dem Navi die Haken von Autobahn und Mautstrecken entfernt und gehofft das dann nur solche Strecken angezeigt werden,die uns gefallen wollen. Erst nach Neustart der Navi-Software hatte es dann kapiert was wir wollten.

 

Die Landschaft wurde nun nicht nur Hügeliger, auch viel schöner und wir wurden durch die Schönheit der Gegend zu dem ein oder anderen Stop genötigt. Unser Ziel rückte immer näher je höher wir kamen, nur noch 5km, durch ein Dorf, noch 3 km, oh wie schön, nur noch die einspurige asphaltierte Straße hoch, hoffendlich kommt hier keiner entgegen, ein Abzweig nach links, der Asphalt wich einer Schotterpiste, nur noch wenige Meter…. eine Brücke stellte sich in den Weg, in sofern das diese uns nicht tragen wollte, dies angezeigt duch ein Schild mit einer durchgestrichenen 3 mit einem T dahinter, Entstation? Wozu hat der Bubi eine Rückfahrkamera und Außenspiegel, also ohne groß in das von Panik gezeichnete Gesicht von Ulli zu gucken den Rückwärtsgang rein und den schmalen Pfad zurück zur Gabelung. Wir sind natürlich nur falsch runter gefahren, also müssen wir weiter hoch.

Ulli war nicht so überzeugt, zumal auch auf dieser Straße der Asphalt aufhörte und  jene schmaler wurde. Erst mal in den kleinen Ort hinein und sehen wo wir sind, ups Sackgasse, also drehen und da, ein Hinweis zum Parkplatz, dass muss es sein, noch schmaler der Weg noch holperiger und noch eine Kurve? Eher ein Knick und der steil hinauf. Halt, du schaffst das nicht, rief es von der Seite und ich latschte auf die Bremse, na prima, Schotter, steil, Knick, eng und genau da stand ich nun. Zurüch, keine Schance, also Flucht nach vorne. ASR sprang an und löste den Hillholder ab und mit einem Schub als würden 20 Esel von hinten drücken sprangen wir regelrecht zwischen Hecke und Mauer milimetergenau den Pfad der Erwartung hinauf und landeten….. Ich musst der Ulli der in diesem Moment die Gesichtszüge von Panik in Erleichterung überzugehen schienen klar machen, sie hatte wiedermal Recht, wir waren total falsch, denn das Navi zeigte nun die Botschaft, noch 9 Km.

Da ich die Runterfahrt von diesem Grundstück, auf dem wir nur mit viel Glück und natürlich meinem fahrerrischen Können gelandet waren, in entgegengesetzter Richtung nun wieder folgen wollte und Ulli mit ihren Fingernägeln bei der Auffahrt schon in den Polstern ihres Sitzes steckte, gab ich ihr den Tip sie könne ja schon mal den Weg runter gehen und mich filmen wie ich ihr entgegen komme. Mit erneuter fahrerrischer Präzision rollte ich ihr nun entgegen und teite ihr mit, was wir für einen tollen Camper haben, der so präziese zu steuern ist und ich einen riesen Spaß an der Aktion hatte.

Jetzt wechselte ich erstmal vom Radionavi zu Google Maps auf meinem Smartphone, es ging natürlich die Straße runter, sie wurde breiter und fester, die Zivilisation hatte uns wieder, im Dorf bereits ein Hinweis, hier sind wir richtig, noch die Straße hoch, die wieder einspuhrig wurde und da, der Wanderparkplatz, der Stellplatz den wir suchten, hinter dieser Schranke liegt das neue Zuhause, ach wo es gerade so schön aussieht, für die nächsten drei Tage. Wir bezahlten erstmal für heute und morgen und für übermorgen sollen wir morgen noch mal bezahlen.

Von Überlaufen kann man nun hier nicht reden, Platz wo hin das Auge reicht, ganz am Ende der Parkplatzanlage, quasi mitten im Wald, das ist er, unser Stellplatz.DSC_3731

Das Einrichten geht schnell, einmal gedreht, rückwärts eingeparkt, Stühle raus Tisch dazwischen und mit einem gekühlten Getränk aus unserem Kühlschrank entspannt niedergesetzt, alle Strapazen der letzten Stunde waren vergessen.

Nach einer Zeit der Gelassenheit hatte ich nun großes Interesse die Umgebung zu erkunden, dieses taten wir dann auch, die einzige Möglichkeit die sich uns bot war ein Pfad direkt oberhalb unseres Nachtquartiers, wir liefen ein Stück, vor uns tauchte ein Hof auf, über ihm bog sich ein wunderschönes Viadukt einer Straße die darüber lief.

Wir gingen durch den Bauernhof, ein Stück  die Straße inunter als Ulli sagte, das gibt es nicht, sieh mal, die Brücke, wenn auf der anderen Seite ein Schild ist 3T, dann lach ich….

Ich lief hinüber und konnte durch ein nicken meines Kopfes Ulli zum Lachen bringen, es war die Steinbrücke vor der wir vor ca 2.5 Stunden nicht mehr weiter kamen, ein Navi kennt eben immer zwei Seiten einer Straße.DSC_3742

Jetzt erstmal hoch zur Baguetterie die oben an der Schranke ist, dort gab es einen Hamburger, wir bestellten und verspeisten diesen und setzten unsere Erkundung fort, hin zur lang erwarteten Schlucht. Eine steile und schmale Straße führte dort hin und wir waren überrascht was die Natur vor uns ausbreitete. Von riesen Felswänden umgeben sahen wir bereits Teile der Schlucht und ich konnte es nicht lassen und überquerte sie über einen ca 60cm breiten und ca 6m langen Betonstreifen ohne Geländer. Ich rief der Ulli zu, komm doch mal rüber und sieh dir den Blick an, ich weiß ja von ihrer Höhenangst und hatte somit mit der Antwort gerechnet, also schlug ich ihr vor durch den an dieser Stelle wasserlosen Fluß zu klettern, meine freundliche Bitte fand Gehör und schwups war sie auch schon auf meiner Seite. Vor uns ein große Mulde die mit kristallklarem Wasser gefüllt war, meine Unterhose war schwarz und eigentlich von einer Badehose kaum zu unterscheiden, also trennte ich mich von den anderen Kleidungsstücken und begab mich in das kühle Nass. Im Wasser wurde ich wohl schon erwartet von einigen kleinen Fischchen, die sich langsam annähern und anfingen an mir herum zu knabbern, erst war ich erschrocken, aber dann fand ich es ganz witzig und ich erzählte es der Ulli, die gerade überlegte, ob ihr schwarzes Untendrunter auch als Bikini dienen könne, ups dachte ich mir, bei der Information war es das wohl, aber wie schon so oft überraschte sie mich und folgte mir ins kühle, mit knabberden Fischchen gefüllte Becken mit den Worten „woanders bezahlt man eine Menge Geld dafür. Unglaublich diese Frau.

Die nächste Überraschung kam als wir den Rückweg antraten, nicht wie ich annahm unten rum kletterte sie auf die andere Seite, sondern über die schmale Brücke ohne Geländer die sie vorhin noch wegen ihrer Absturzangst gemieden hatte. Wir gingen zurück zu unserem Bubi, da er bereits dunkel wurde, legten uns ins Bett, sahen uns auf meinem Notebook noch eine Folge einer Serie an und schliefen wie Babys bis die Sonne uns weckte. Nach einem schönen Frühstück mit einer Tasse von unserem Drückekaffee , machten wir uns erneut auf den Weg zur Schlucht, diesmal ein paar hundert Meter weiter als noch am Vortag. Mit etwas Geschick erkletterten wir uns ein neues Badeloch und als wir dort ankamen wurden wir mit einer Badebucht aus funkelnde Sand belohnt, es war klar, so lange die Sonne aud diesen Platz zwischen riesigen Findlingen scheint, werden wir uns nicht entfernen. Unser Versprechen haben wir gehalten, denn als die Sonne die Bergspitze erreichte packten wir ein und liefen zurück um unseren Hunger erneut an der Baguetterie zu stillen. Wir hatten uns vorgenommen wieder einen Hamburger aber diesmal mit Fritten zu gönnen, die Ulli setzte sich schon hin und bestellte, während ich hinunter zum Bubi lief um Geld zu holen. Als ich wieder zurück war teilte mir die Ulli mit, Hamburger und Fritten gibt es nicht, da heute Abend ein Blueskonzert ist und der Aufwand sehr groß sei, also gibt es Baguette. Natürlich L’Oriental, also mit Kebab. Hmmm lecker, was ich nicht bedacht hatte war mein Provisorium am Oberkiefer das den Schaden überdeckt, den ich am Tage des Bubikaufs, als wir darauf Essen gingen, durch einen Biss auf einen harten Teil der Speise erlitt.

Also hieß es abreißen statt abbeißen. Dem Geschmack und dem Provisorium tat das aber zum Glück keinen Abbruch. Wenige Stunden später erklang dann auch der Blues jener Band die mir den Hamburger nahm. Wir sahen einen kleinen Moment zu, entschlossen uns aber dann den Abend mit einer Flasche Imiglikos zu beenden. Von Ferne, aber deutlich zu hören erklang der Blues und wir hatten wieder einen schönen Tag beendet.

Nach einer stillen Nacht erwachten wir zur frühen Stunde und wir frühstücken wiedermal mit unserem Drückekaffee, danach noch die Toilette leeren, was natürlich Männersache ist uns schon verließen wir den Ort, der uns so verzückte und den wir immer in Erinnerung behalten werden.

Ausflug in die ferne Umgebung

Nach drei Tagen Campingplatz wurde es Zeit auch mal die Umgebung zu erkunden, dager fuhren wir erstmal Richtung Béziers, ich wollte der Ulli einen tollen Anblick ermöglichen, ein langes Viadukt mit der Stadt auf dem Hügel. Es ist ja ganz einfach mit einem Navi, leider ist ein Navi kein Reiseführer, daher führte es uns leider mitten durch die Stadt und dass mögen wir ja gar nicht, nach einiger Suche, fanden wir auch das Viadukt, leider umgekehrt, oben von der Stadt auf die Brücke, aber egal, versucht haben wir es schließlich. Nun suchte ich im Stellplatzführer nach einem schönen Platz an dem wir möglichst mit Blick aufs Meer übernachten konnten. Die Wahl viel auf Gruissan, also los.

Jener Stellplatz den ich ausgesucht hatte war leider voll, aber in der Nähe war noch einer und wir versuchten unser Glück, also wieder durch den Ort und siehe da, bei dem Platz ging die Schranke hoch. Eine freundliche Dame kassierte uns ab und wir bezogen Stellung. Ich gebe j a zu, erst war ich alles andere als begeistert, es war wirklich wie ein Parkplatz und wir sollten den Bubi 2.50m neben dem Nachbarn parken, war ganz einfach, denn der Nachbar hatte seine Markise draußen ca 2.50m also angelockt und fertig.dsc_3692

Jetzt erstmal den Ort erkunden, die nette Dame von der Schranke sprach von 15 Minuten, ein Klacks das. Na ja, ich denke nicht das wir sehr langsam waren, aber nach ca 30 Minuten sahen wir endlich den Ort, aus ihm empor ragte eine alte Kirche und noch höher eine Burg. Ulli und ich waren sich einig  nein, besteigen werden wir sie nicht, dsc_3679dagegen sprachen die kurzen Beine von Ulli und der krumme und stark schmerzende Rücken meinerseits. Aber wir tröstete uns mit einem leckeren Zweikugeleis, ich wußte gar nicht dass Franzosen ein gutes Eis machen können, das war schon der zweite Ort nach unserem Vias Plage der leckeres Glasé gibt. dsc_3663Erst setzten wir uns auf die nahe Bank Un das kalte Etwas zu genießen, als wir damit durch waren hueßes erstmal eine kleine Treppe hoch. Hinten wieder runter, rechts rum und zielgerichtet zur nächsten Bank die einen tollen Blick über das Wasser zur anderen Seite bot. Nach einer ausgedehnten Pause beschlossen wir den Weg zurück zu laufen, wer hätte das gedacht, der war genauso weit wie der Hinweg. Am Stellplatz angekommen machte Ulli einen tollen Vorschlag, wir packten eine Art Picknickkorb mit einigen Leckereien, einer Flasche Roten, ich die Stühle und es ging ein paar Meter weiter ans Wasser wo wir den Abend sehr beschaulich zu Ende brachten.dscpdc_0001_burst20180828182151775_cover

Die Nacht war herrlich ruhig, besonders zwischen 04. 00 h und 05.30h, da war ich nämlich wach und versuchte so zu schlummern wie die Ulli. Um 08.50h trafen sich unsere Blicke und wir beschlossen das Bett zu räumen und uns ein nettes Frühstück zu bereiten, der erste Ausflug ist erfolgreich abgeschlossen, also rauf auf den Bubi und weiter einer Sucht entgegen.

Sommer, Sonne und Meer

Wir haben jetzt schon den dritten Tag in Südfrankreich, am Ankunfstag hatte es wohl hier geregnet, auf dem Weg hierher waren einige Tropfen, aber wie immer wenn wir Reisen, es war Regen, Betonung auf war. Etwas kühl nach den heißen Tagen in Deutschland, aber es ist auch nicht verkehrt mal nach langer Zeit wieder eine Jacke über zu ziehen.dsc_3881

Die Fahrt hierher war sehr angenehm, es ist schon was besonderes so erhaben im Captainschair zu sitzen und auf die anderen Autofahrer herab zu blicken.  Zwischendurch wurde mal gewechselt, dann musste, konnte und wollte ich auch mal auf der Copilotseite sitzen. Zwischendurch stockte mal der Verkehr, keine Ahnung warum und wenn der Moment einsetze an dem man sich darüber ärgern muss, ging es auch schon weiter.

Nicht besonders angenehm wenn man meint „ich nutze mal eben den Stau für einen kurzen Gang auf die Toilette“ 😳. Ich weiß ja, darf man nicht, aber es geht 😁.

Das ist aber auch schon Vergangenheit und am Ende der Fahrt erwartete uns ein freundlicher Empfang in der Rezeption. Ich stellt uns vor mit „Mr. und Mrs. Schäfer, die Antwort war“ sprechen sie deutsch“ und ich dachte ich müsse uns mit Händen und Füßen anmelden.

Wir bekamen den Platz 266 zugeteilt, das erste was uns positiv aufviel war, ein Platz unter Bäumen, Schatten, aber es war kühl und wir dachten da noch nicht, wie wichtig es wird.

Direkt der zweite Tag begann mit strahlendem Sonnenschein und tiefblauen Himmel, der triste braune Strand dsc_3620wurde zu einem herrlichen braunen Strand und die ganze Anlage zu eine verdient 5 Sterne Anlage. dsc_3803Bei unserem Rundgang konnten wir die thematisch angelegten Mobilheim Zonen bewundern, eine Poolanlage in Seeräubermanier dsc_3822und eine in asiatischem Flair, hier hat man sich was einfallen lassen.dsc_3824 Unser Bubi macht hier auch eine gute Figur, ausreichend Platz für uns zwei, eine gute Durchlüftung, so das es im innern immer angenehm temperiert ist. Damit er nicht so alleine da steht auf unserer großen Parzelle, haben wir totz allem doch noch das Zelt aufgebaut, wo nun die Getränke und die aufgeblasen Chilibags untergebracht sind.DSC_3627

Das Leben auf dem Campingplatz hat schon seinen eigenen Rhythmus, der Tag beginnt wenn wir das wollen (so um 9.00h), erstmal ins Waschhaus, 70 Schritte vom Bett, Drückekaffee kochen, Brötchen im im Omnia bräunen, und dann ein ausgedehntes Frühstück, herrlich, danach zum Pool oder an den Strand….. Die Zeit ist hier nur der Moment zwischen hell und dunkel oder wach und schlafen, alles so wie es muss und darf, ich glaube das nennt man URLAUB.

 

Mit dem Camper nach Frankreich

 

IMG_0284So, die erste Etappe ist geschaft, unser Ziel war das Kyriad Design ENZO in Pont a Mousson. Wir sind heute morgen um 10.15h von Zuhause los und angekommen sind wir um 15.30h. Leider viel zu früh, da die Rezeption des Hotels 13.00h-17.30h nicht besetzt ist.

Als wir einen kleinen Rundgang machten, habenwir in Sichtweite einen schönen Wohnmobilstellplatz gefunden, direkt am Fluss und mit tollem Panorama und das für 10 € die Nacht. Leider ist das Hotel schon bezahlt, daher haben wir uns darauf eingelassen .

 

Pünktlich un 17.42h wurde uns Einlass gewährt (keine deutsche Pünktlichkeit) und wir konnten ins Zimmer. Meine ersten Worte waren „na ja, bei denm Preis…..

 

Jetzt sind wir erstmal auf Futtersuche gegangen, was nicht schwer war, direkt neben an ist eine Filiale einer namhaften uns sehr nahrhaften amerikanischen Kette.

Hier ist die Zukunft bereits angekommen, auf einem hochkant gestellten Monitor mit Touchscreen sucht man seine Nahrung aus, das lustigste was uns heute passiert ist, wir hatten null Ahnung und haben es am Ende doch geschaft das zu bekommen was wir wollten, preislich hätten wir auch was anständiges essen können.

Das mehr oder weniger leckere Mahl haben wir natürlich mit auf die Bude genommen.

Fernseher an und….. 36 Programme und alles auf Französisch, ich bin aber ein Fuchs, das Gerät hat einen Einstellungsbereich und in dem habe ich erstmal die Sprache geänert, auf Deutsch und die Kanäle konnte ich auch suchen, also auf Deutsch gestellt und den Suchlauf los. 38 Programme, jep dachte ich, leider 38 X Französisch. Aber es gibt Inet und siehe da, alles was das Herz begehrt an Medialem auf meinem Schleppi.

So, jetzt wird geduscht und ab in die Falle, morgen nach dem Frühstück gehts weiter ans Cap Agde, von dem ich hoffe, das wir da nicht so enttäuscht werden, wie vom Kyriad in  Pont a Mousson.DSC_3619.JPG

2.Probewochenende

Da das  erste Wochenende mit unserem Bubi noch nicht ganz rund lief, (Matratze etwas hart) haben wir uns entschlossen noch ein Probewochenende  vor unserer Frankreichreise zu machen. Um das ganze etwas spannender zu gestalten, habe ich der Ulli natütlich nicht gesagt wo es hin geht.

Wir beseitigten noch den kleinen Mangel (hartes Bett) in dem wir einen Topper gekauft hatten und los ging es erstmal Richtung Münster auf der A43, von da auf die B51 Richtung Warendorf. Auf dem Weg konnte ich der Ulli auch gleich meinen Arbeitsweg zeigen, denn wir fuhren quasi am WDR Landesstudio Münster vorbei.

Wie gut das man ein Navi hat, leider nutzt es recht wenig, wenn Straßen gesperrt sind, aber ich bin ja ein Fuchs, fahre ich halt die nächste Straße rein und wer sagts denn, ich war wieder auf der Straße die eben noch gesperrt war, leider hatte ich nicht gelesen „Anlieger bis fünf Kilometer frei, Ulli hatte es gelesen, aber erst mal nichts gesagt. Also erst mal weiter, gibt doch bestimmt noch eine Umleitung, so war es auch , rechts, rechts, nochmal rechts und ich stand wieder vor der Gesperrt-Barke. Jetzt war aber dann wieder eine Umleitung angegeben und dieser folgte ich jetzt brav, bis es nach einigen Kilometern auch dem Navi gefiel und es uns wieder auf die Spur brachte.

Mein Ziel war das Landgasthaus Hohen Hagen in Enningerloh. Eine schöne Strecke um mit einem Reisemobil zu fahren. Schon bald bekam ich das Gefühl wir wären bald da und das Navi zeigte nur noch 8 Km an, da sehe ich aus dem Augenwinkel ein Hinweisschild „Landgasthaus Hohen Hagen. Mist, dachte ich und wendete bei einer guten Gelegenheit. Warum zeigt das Navi denn eine andere Strecke? Dessen wurden wir schnell gewar, denn die Strecke entpuppte sich als etwas breiterem Fußweg aug dem lieber kein Auto entgegen kommen dürfte. Nach einer Weile tauchte ein Radfahrer auf, der extra für uns auf das Feld ausweichen musste, den fragten wir ob wir richtig seien, wobei ich natürlich den Weg meinte und nicht den Verstand, dass wir mit dem großen Teil durch die Karpaten fuhren. Er entgegnete, ja noch ca einen Km dann hätten wir es geschafft. Vor uns tauchte auf einer Kuppe eine Brücke auf, meine Befürchtung war nun, wenn die jetzt zu eng ist oder wir gar zu schwehr….. Drehen war hier nicht drin.

Als wir nun noch entweder den Straßenzustand oder aber die Robustheit unseres Fahrzeugs getestet hatten ( der Weg war eine Kraterlandschaft) und die Brüche zwar schmal aber bis 24 Tonnen ausgelegt war, tauchte auch schon nach gefühlten 100Km oder besser ca 5Km endlich das Ziel unserer (oder meiner) Begierde auf.

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Es war Platz für 8 Wohnmobile, aber als wir ankamen stand gerade mal ein Kastenwagen da, mit ausreichendem Abstand stellten wir uns hin um dort unser Quartier einzurichten.

 

 

Ich hatte einen Tisch bestellt, allerdings erst um 20.00h ( weil ich Staus und „Umleitungen“ mit eingerechnet hatte) es war aber kurz vor 19.00h und der Laden schien recht voll. Ich stellte mich beim Personal vor und wer hätte damit gerechnet, ein Tisch war gerade frei geworden, also nahmen wir Platz , (schön draußen im Biergarten) und verspeißten den besten Hamburger den wir je gegessen hatten.DSC_3599 - Kopie

Nach dem wir satt waren gingen wir ein paar Schritte und standen schon am Bubi, die Stühle raus und noch ein Schwätzchen mit den Womo-Nachbarn und ab ins Topper belegte Bett.

Ich hatte auf meinen Schlepptop ein paar Serienfolgen von Nett…. da startete ich eine von, die aber maximal 10 Minuten lief, da waren wir beide schon eingeschlummert.

Nach einer sehr ruigen und angenehmen Nacht lagen wir bereits morgens um 06.00h, ausgeschlafen mit einer Tasse „Drückekaffee“ im Bett und erwarteten den Sonnenaufgang. Lansam standen wir dann auf, ohne irgendwo anzuecken (Übung macht den Meister) und frühstückten richtig.

 

 

Nach dem Frühstück machten wir erstmal einen langen Spatziergang durch eine herrliche Gegend mit Feld und Wald, genau so haben wir  uns das vorgestellt, Campingfreiheit pur.

 

 

Weiter geht es unserem letzten Ziel entgegen, dem Campingparadies Lippstädter Seenplatte.

Diesen Platz haben wir ohne Umleitung oder Umweg gefunden, allerdings so schnell, dass wir viel zu früh waren.

 

 

Die Zeit bis zur Anmeldung überbrückten wir mit einem Stück Käsecreme und einer Tasse CappuccinoDSC_3605 - Kopie und einem kleinen Rundgang über den Platz. Als wir en einer Tür bei den Stellplätzen ankamen, wurde uns von Campern erzählt, dies sei der Zugang zum See, dem Albersee, dort wäre eine kleine Bucht mit Sandstrand nur für den Campingplatz, allerdings braucht man eine Schlüsselkarte, die wir bei der Anmeldung bekommen würden.

Jetzt begaben wir uns zur Anmeldung und nach einer kleinen Wartezeit kam die Chefin des Platzes und nahm sich unser an. Zum Glück waren wir früh da, denn es trudelte ein Pulk von Campingfahrzeugen ein, die uns eine lange Wartezeit verursacht hätten, aber hätte hätte….

Wir bekamen den Platz 3 und stellten uns auf, in wenigen Minuten waren wir mit dem Aufbau fertig, DSC_3606 - KopieDSC_3607 - Kopieman geht das schnell und ab zum See.

Wie war das noch? Kleine Bucht mit einem schönen Sandstrand…

Es war wohl eher eine Bucht in der man die Büsche entfernt hatte und den sandigen Boden frei gelegt. Aber das Wasser war warm und kristallklar und wir waren froh, dass wir nicht am Gegenüber liegenden Strand waren, da war es proppe voll und sehr laut.IMG_0246 - KopieIMG_0248 - Kopie

Am Bubi angekommen war erstmal Schattensitzen angesagt, was die ausgefahrene Markise ermöglichte.

Am Abend gab es standesgemäß Ravioli, IMG_0258.JPGmit einem Rotwein aus der Region, den wir im Hofladen für bescheidene 7.-€ gekauft hatten, es war eine 1 Liter Flasche mit derartiger Wirkung dass wir nicht nur früh schlafen gingen sondern es auch sofort taten, bis morgens um 08.30h rechtzeitig zum Frühstück. Den Tag verbrachten wir mit spazieren gehen und schwimmen und gegen 17.00h traten wir die Heimreise an, die bis auf etwas stockendem Verkehr unspektakulär blieb.

Es war zwar nur ein kurzer Trip, fühlte sich aber wie Urlaub an, ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns in wenigen Tagen mit unserem Bubi erwartet.DSC_3606 - Kopie.JPG

Jungfernfahrt nach Greven


Um unseren Roadcar 540 auszuprobieren sind wir auf den Campingplatz Westheide in Greven gefahren, ein tolles Wochenende und es lief alles so wir wir es uns gewünscht hatten.

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Der Grund warum wir die Art zu reisen ändern.


Pössel Roadcar 5400

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Zypern

eine neue Geschichte ist fertig, Türkische Republik Zypern

https://wordpress.com/customize/1world1000places.wordpress.com

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Nächste Tour

Die nächste Tour findet im May statt, es geht nach Schottland!

Start

Hallo,

habt ihr Lust uns bei unseren Reisen zu begleiten?

Der Titel 1World1000Places soll wiederspiegeln, dass wir eine schöne Welt haben und es viele schöne Plätze zu erkunden gibt. Einige dieser schönen Plätze haben wir vor zu finden, auf welche Reise Art auch immer und wir möchten euch mit unseren Geschichten daran teilhaben lassen.

Es sind die Momente die zählen und jeder Moment den wir erlebt haben bereichert uns.

Wir sind der Meinung das Leben ist zu kurz um es auf dem Sofa zu leben.

Aus diesem Grund nutzen wir jede Gelegenheit aus unserem Alltag auszubrechen, leider sind wir beruflich gebunden, nutzen aber die Zeit dazwischen für kleine oder auch große Abenteuer.

In der Art zu reisen, legen wir uns nicht fest, es kann ein Kurztrip im Hotel, Schloss, Baumhaus oder z.B. im Hausboot sein, ein Campingurlaub im Zelt oder die bequeme Pauschalreise in ferne Länder sein.

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr uns gerne begleiten und wir zeigen euch, dass die Welt viel mehr bietet als sich vor der Haustür abspielt.

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