Ein Wochenende in Süd Holland

An diesem kalten, aber schönen Wochenende, hat es uns an die Südküste von Holland verschlagen, auf den Campingplatz Kijkduinen bei Den Haag.

Wie immer, hat es am Ankunftstag keine Sonne, so dass ich die schlimmsten Befűrchtungen hatte. Es war zwar ein Hochdruckgebiet angekündigt, allerdings mit Nebel in Holland, doch es kam anders.

Wir sind nach 4 Stündiger Fahrt,  mit etwas Stau unterwegs und natürlich im Dunkeln angekommen.  Das erste Problem war, wo ist die Rezeption? So ungefähr hatte wir schon die Richtung, da ist das Schwimmbad, muss also hier sein. Nichts gefunden, also erst mal weiter und so standen wir wieder an dem Punkt, allerdings auf der Rückseite. So still, so dunkel, ich dachte wir sind immer noch falsch, da läuft mir ein Herr über den Weg und ich fragte ihn spontan, wo ist denn hier die Rezeption? Eine unscheinbare Tür, ca 5 Meter von mir, da isse. Ich also zum Schalter, freundlich gegrüßt, brav meinen Namen gesagt und das ich reserviert habe. Die Antwort hat mich erst mal umgehauen,. Nein, eine Reservierung kann ich hier leider nicht finden. Ich entgegnete, doch, natürlich hab ich reserviert. Haben sie eine Registriernummer raunzte die Dame mich an, klar sagte ich, äh, im Auto, muss ich holen. Ich also zum Auto, mein Schmartphone geholt, die Mail aufgerufen und zum Schalter, welcher jetzt natürlich von anderen Campingwilligen besetzt war, also warten. Jetzt kam ich dran und zeigte ihr mit Spannung diese ominöse Nummer. Ach ja, sagte sie, zeigte mir auf einer Karte den Weg und ab zum Bubi und meiner Süßen und los in die Dunkelheit.

Wo ist diese Nr. 194, ich war bereits bedient und lief mit der Lampe in der Hand 218, 211, 199, da ist er, der Platz meiner Begierde, die194.

Ruck zuck stand der Camper, eben das Gas aufgedreht, Heizung an und es ging zum gemütliche Teil über, Schnittchen und Glühwein, gibt es was besseres? Erst mal nicht.

Wo wir nun genau standen, erschloss sich erst am nächsten Morgen als es dann hell wurde. Vor uns breitete sich ein Campingplatz mit vielen leeren Parzellen aus,

alle mit Strom und Wasser, na ja, Winterbetrieb, Wasser war aus, das hatte ich aber schon am Abend bemerkt und in den Armen gespürt, denn meine zweite Tätigkeit nach dem Gas aufdrehen war Wasser schleppen, ca 100m vom Waschhaus bis zum Bubi und das 3 Mal.

Nach dem Frühstück wollten wir die Umgebung erkunden, Ulli wusste nicht wo wir waren, dass verschwieg ich bis sie es selber sah, wir waren an ihrer geliebten Nordsee.

Vor uns breitete sich ein wunderbarer breiter und langer Strand entgegen und da waren sie wieder, die Tränen der Rührung, ich hatte den richtigen Nerv getroffen.

Das Wetter war phantastisch, nur etwas kühl, aber es ist ja auch November.

Den Samstag verbrachten wir mit Strand und See, etwas den Platz erkunden , Kaffee trinken in der Sonne und anschließendem Drachenkampf am Strand,

herrlich, wie Urlaub.

Der Tag endete mit einem tollen Sonnenuntergang wie er schöner nicht sein kann, wenn Engel reisen……IMG_1575IMG_1578

Nach einem Abend mit Musik aus der USB-Box und langen Gesprächen verspürten wir, die Nacht ist da und wir schliefen wie die Babys bis die ersten Sonnenstrahlen durch die Bäume blinzelten.

Noch schnell ein Frühstück, (ca. 2 Stunden lang) und ab der Heimat entgegen.

Es ist so schön, so flexibel zu sein, dass man spontan ein so schönes Wochenende genießen darf, dank unserem Bubi.

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