2.Probewochenende

Da das  erste Wochenende mit unserem Bubi noch nicht ganz rund lief, (Matratze etwas hart) haben wir uns entschlossen noch ein Probewochenende  vor unserer Frankreichreise zu machen. Um das ganze etwas spannender zu gestalten, habe ich der Ulli natütlich nicht gesagt wo es hin geht.

Wir beseitigten noch den kleinen Mangel (hartes Bett) in dem wir einen Topper gekauft hatten und los ging es erstmal Richtung Münster auf der A43, von da auf die B51 Richtung Warendorf. Auf dem Weg konnte ich der Ulli auch gleich meinen Arbeitsweg zeigen, denn wir fuhren quasi am WDR Landesstudio Münster vorbei.

Wie gut das man ein Navi hat, leider nutzt es recht wenig, wenn Straßen gesperrt sind, aber ich bin ja ein Fuchs, fahre ich halt die nächste Straße rein und wer sagts denn, ich war wieder auf der Straße die eben noch gesperrt war, leider hatte ich nicht gelesen „Anlieger bis fünf Kilometer frei, Ulli hatte es gelesen, aber erst mal nichts gesagt. Also erst mal weiter, gibt doch bestimmt noch eine Umleitung, so war es auch , rechts, rechts, nochmal rechts und ich stand wieder vor der Gesperrt-Barke. Jetzt war aber dann wieder eine Umleitung angegeben und dieser folgte ich jetzt brav, bis es nach einigen Kilometern auch dem Navi gefiel und es uns wieder auf die Spur brachte.

Mein Ziel war das Landgasthaus Hohen Hagen in Enningerloh. Eine schöne Strecke um mit einem Reisemobil zu fahren. Schon bald bekam ich das Gefühl wir wären bald da und das Navi zeigte nur noch 8 Km an, da sehe ich aus dem Augenwinkel ein Hinweisschild „Landgasthaus Hohen Hagen. Mist, dachte ich und wendete bei einer guten Gelegenheit. Warum zeigt das Navi denn eine andere Strecke? Dessen wurden wir schnell gewar, denn die Strecke entpuppte sich als etwas breiterem Fußweg aug dem lieber kein Auto entgegen kommen dürfte. Nach einer Weile tauchte ein Radfahrer auf, der extra für uns auf das Feld ausweichen musste, den fragten wir ob wir richtig seien, wobei ich natürlich den Weg meinte und nicht den Verstand, dass wir mit dem großen Teil durch die Karpaten fuhren. Er entgegnete, ja noch ca einen Km dann hätten wir es geschafft. Vor uns tauchte auf einer Kuppe eine Brücke auf, meine Befürchtung war nun, wenn die jetzt zu eng ist oder wir gar zu schwehr….. Drehen war hier nicht drin.

Als wir nun noch entweder den Straßenzustand oder aber die Robustheit unseres Fahrzeugs getestet hatten ( der Weg war eine Kraterlandschaft) und die Brüche zwar schmal aber bis 24 Tonnen ausgelegt war, tauchte auch schon nach gefühlten 100Km oder besser ca 5Km endlich das Ziel unserer (oder meiner) Begierde auf.

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Es war Platz für 8 Wohnmobile, aber als wir ankamen stand gerade mal ein Kastenwagen da, mit ausreichendem Abstand stellten wir uns hin um dort unser Quartier einzurichten.

 

 

Ich hatte einen Tisch bestellt, allerdings erst um 20.00h ( weil ich Staus und „Umleitungen“ mit eingerechnet hatte) es war aber kurz vor 19.00h und der Laden schien recht voll. Ich stellte mich beim Personal vor und wer hätte damit gerechnet, ein Tisch war gerade frei geworden, also nahmen wir Platz , (schön draußen im Biergarten) und verspeißten den besten Hamburger den wir je gegessen hatten.DSC_3599 - Kopie

Nach dem wir satt waren gingen wir ein paar Schritte und standen schon am Bubi, die Stühle raus und noch ein Schwätzchen mit den Womo-Nachbarn und ab ins Topper belegte Bett.

Ich hatte auf meinen Schlepptop ein paar Serienfolgen von Nett…. da startete ich eine von, die aber maximal 10 Minuten lief, da waren wir beide schon eingeschlummert.

Nach einer sehr ruigen und angenehmen Nacht lagen wir bereits morgens um 06.00h, ausgeschlafen mit einer Tasse „Drückekaffee“ im Bett und erwarteten den Sonnenaufgang. Lansam standen wir dann auf, ohne irgendwo anzuecken (Übung macht den Meister) und frühstückten richtig.

 

 

Nach dem Frühstück machten wir erstmal einen langen Spatziergang durch eine herrliche Gegend mit Feld und Wald, genau so haben wir  uns das vorgestellt, Campingfreiheit pur.

 

 

Weiter geht es unserem letzten Ziel entgegen, dem Campingparadies Lippstädter Seenplatte.

Diesen Platz haben wir ohne Umleitung oder Umweg gefunden, allerdings so schnell, dass wir viel zu früh waren.

 

 

Die Zeit bis zur Anmeldung überbrückten wir mit einem Stück Käsecreme und einer Tasse CappuccinoDSC_3605 - Kopie und einem kleinen Rundgang über den Platz. Als wir en einer Tür bei den Stellplätzen ankamen, wurde uns von Campern erzählt, dies sei der Zugang zum See, dem Albersee, dort wäre eine kleine Bucht mit Sandstrand nur für den Campingplatz, allerdings braucht man eine Schlüsselkarte, die wir bei der Anmeldung bekommen würden.

Jetzt begaben wir uns zur Anmeldung und nach einer kleinen Wartezeit kam die Chefin des Platzes und nahm sich unser an. Zum Glück waren wir früh da, denn es trudelte ein Pulk von Campingfahrzeugen ein, die uns eine lange Wartezeit verursacht hätten, aber hätte hätte….

Wir bekamen den Platz 3 und stellten uns auf, in wenigen Minuten waren wir mit dem Aufbau fertig, DSC_3606 - KopieDSC_3607 - Kopieman geht das schnell und ab zum See.

Wie war das noch? Kleine Bucht mit einem schönen Sandstrand…

Es war wohl eher eine Bucht in der man die Büsche entfernt hatte und den sandigen Boden frei gelegt. Aber das Wasser war warm und kristallklar und wir waren froh, dass wir nicht am Gegenüber liegenden Strand waren, da war es proppe voll und sehr laut.IMG_0246 - KopieIMG_0248 - Kopie

Am Bubi angekommen war erstmal Schattensitzen angesagt, was die ausgefahrene Markise ermöglichte.

Am Abend gab es standesgemäß Ravioli, IMG_0258.JPGmit einem Rotwein aus der Region, den wir im Hofladen für bescheidene 7.-€ gekauft hatten, es war eine 1 Liter Flasche mit derartiger Wirkung dass wir nicht nur früh schlafen gingen sondern es auch sofort taten, bis morgens um 08.30h rechtzeitig zum Frühstück. Den Tag verbrachten wir mit spazieren gehen und schwimmen und gegen 17.00h traten wir die Heimreise an, die bis auf etwas stockendem Verkehr unspektakulär blieb.

Es war zwar nur ein kurzer Trip, fühlte sich aber wie Urlaub an, ein kleiner Vorgeschmack auf das was uns in wenigen Tagen mit unserem Bubi erwartet.DSC_3606 - Kopie.JPG

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