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Schottland Reise

Hallo ihr Lieben,

wir haben uns einen Traum erfüllt und sind mit unserem Camper, einem Kastenwagen vom Typ Roadcar 540 nach Schottland gereist.

Wir fuhren mit einer Fähre von P&O von Rotterdam nach Kingsten upon Hull. Wir hatten eine 2 Personen Kabine mit Etagenbetten gebucht, was wir schon ahnten, oben liegen wird für uns ein Problem. Dieses lösten wir, in dem wir von oben die Matratze nahmen und auf den Boden legten, passte gerade so, da der Raum sehr eng war.

Nach einer 11 Stündigen Überfahrt und einer geruhsamen Nacht kamen wir ausgeruht morgens um 08.00h in Hull an, das Abenteuer Schottland konnte beginnen.

Fortsetzung folgt!

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Meine Road Trip Schottland -Reise

Folgt uns auf unserer Reise

‘Road Trip Schottland ’

auf https://www.polarsteps.com/1world1000places/1742575-road-trip-schottland

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Mit unserem Roadcar nach Norderney

Es war Karneval und da wir echte Kanevalignoranten sind, aber durch Rosenmontag einen Tag mehr Wochenende hatten, sind wir einfach mal nach Norderney gefahren. Was heißt einfach, ich hatte natürlich im Vorfeld reichlich Recherchen angestellt, da erst mal überhaupt nicht klar war was wir machen um Karneval zu entfliehen.
Der Vorschlag von Ulli war, zum Fastnachtsumzug nach Herbstein im Hessenland zu fahren, da sie als Kind in Herbstein bei Verwanten eine schöne Zeit hatte und immer schon den Springerzug sehen wollte. Ja, es ist richtig, es ist auch Karneval, aber anders.

Wenige Tage vorher kündigte sich das Unheil an, Sturmtief Bennet meldete sich als echten Orkan an und der sollte vorraussichtlich über die Mitte von Deutschland fegen. und meine Vermutung war nun, die Springer von Herbstein würden wohl eher zu Fliegern werden. Meine Idee war nun, wir fahren wo anders hin und um dem Orkan keine Angriffsfläche unsererseits anzubieten, bot sich natürlich der Norden Deutschlands an.

Die Idee war Norderney, ist nicht so weit weg, etwas Besonderes und abseits von Bennet, dachten wir. Ich mich also schlau gemacht ob es Stellplätze für Wohnmobile gibt, oder Campingplätze, oder wir vielleicht auch freistehen können. Punkt 1 Stellplätze gibt es keine, Punkt 2 freistehen geht nicht, da es sich nicht um einen Durchgangsort sondern ein Endziel handelt, würde uns keiner abnehmen, wir übernachten zur Herstellung unserer Reisetauglichkeit. Also brauchen wir einen Campingplatz

Wo ist das Problem, die Insel hat ja drei davon. Leider stand in Internet bei Zweien sie seien im Winter geschlossen, aber einer war ja noch da. Also die Fähre gebucht und das Wochenende konnte kommen.

Mit einer Zwischenübernachtung auf einem Stellplatz in Emden, sind wir morgens früh schon an der Fähre in Norddeich angekommen und bekamen gleich die erste des Tages. Noch ein wenig in der Warte Spur und drauf ging es auf die Fähre. Natürlich gleich bis nach vorne und wir brauchten nicht mal aussteigen, also ab ins Bett und Video an.

Die Fahrt fühlte sich zu kurz an, aber wir hatten unser Ziel schon vor Augen. Die Fähre legte an und schwups waren wir auf Norderney. Es wurde bereits hell und nach 10 Minuten waren wir auch schon am Campingplatz angekommen. Es war sehr ruhig und noch niemand in Sicht, war ja auch noch sehr früh, also erstmal warten. Nach einer Weile tauchte eine Frau auf und ich fragte sie wo wir uns anmelden könnten. Die Antwort von ihr flog mir wie eine Ohrfeige entgegen, hatte ich doch vorher so gut Recherchiert. Wir haben im Winter geschlossen kam aus ihrem Mund und ich solle mal auf dem Nachbarcampingplatz anfragen, einer der Plätze von dem ich bereits wuste dass er geschlossen ist. Trotzdem rief ich dort einfach mal an und die Antwort war wie befürchtet „geschlossen“ . Wir bekamen aber noch den Tip mal bei der Pension am Leuchtturm zu fragen, da gäbe es wohl einige Stellplätze für Wohnmobile. War ja nicht so weit. ca 1Km, also klingelte ich mal an. Eine frisch geweckte Frau im Nachthemd öffnete die Tür, als ich schon wieder zum Wagen ging. Auf meine Frage ob wir ein paar Tage dort steheh dürfen kam die Antwort „da müssen sie auf meinen Mann warten. Bei einer Tasse Kaffee aus underer Drückekanne warteten wir erneut, als ein Mann aus dem Haus kam, uns freundlich begrüsste und uns den schönsten Platz auf Norderney zuwieß und das Wochenend zu einem Happyend machte.

Übrigens traf uns Bennet mit voller Wucht!

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Ägypten , die Tempel von Luxor

Morgens um 4 wurden wir mit einem Kleinbus am Hotel abgeholt, es war für ägyptische Verhältnisse saukalt.

Bei 8 Grad und leicht bekleidet fuhren wir in den frühen Morgen hinein, von einem Hotel zum nächsten und der Gedanke jetzt 4.5 Stunden in dem kleinen Bus zu fahren machte alles andere als Laune. Aber es kam dann doch anders als erwartet. An einer Art Bushaltestelle wurden wir abgesetzt und promt erschien ein großer Reisebus in den wir nun einstiegen durften. Ein bequemes Plätzchen gesucht und schon waren wir unterwegs.

Am Horizont tauchte auch schon das erste Tageslicht auf und die Landschaft war schon zu erahnen. Gezackte Berge waren bereits als Schattenriss zu sehen und Laternen huschten an uns vorbei.

Es gab noch einen Halt, abseits von Hurghada mitten im Nichts tauchte eine Hotelanlage auf und dort warteten noch Mitreisende, die wir aufpickten.

Die Fahrt wurde fortgesetzt und im Sonnenaufgang breitete sich die Arabische Wüste vor uns aus, ein bizarrer Anblick, aber wunderschön.

Nun stand plötzlich ein Reiseführer im Gang der mit einem Mikrofon den Bus in russischer Sprache beschallte. Nanu, haben wir den falschen Bus erwischt? Es waren mit uns aber noch einige deutsche Reiseteilnehmer mit an Bord, also, was stimmt denn hier nicht?

Als der Reiseleiter mit seinen Informationen fertig war stand eine andere Person auf und erzählt uns mit leiser Stimme und sehr gebrochenem aber stark betontem Deutsch (und ich höre nicht gerade gut) das er unser Reiseguide für die Fahrt ins Tal der Pharaonen sei. Es gab noch ein paar Infos über den Ablauf der Fahrt und es kehrte wieder Ruhe ein in das große Gefährt, das über eine asphaltierte Straße in den Sonnenaufgang fuhr.

Aber von Ruhe konnte nicht lange die Rede sein, denn nun stand der russische Kollege wieder im Raum und redete und redete und es schien kein Ende zu nehmen, er hatte vieles mehr zu erzählen als unser Begleiter. Endlich ein Stop, wir hielten an einer Art Rastplatz mit vielen Verkaufsständen welche wir aber nicht besichtigen konnten da unser direkter Weg schnurstracks Richtung Toilette ging, weil Montezumas Rache noch wirkte.

Gerade noch rechtzeitig am Bus angelangt ging die Fahrt weiter in Richtung unserer Erwartungen. Nach weiteren zwei Stunden sahen wir bereits die ersten Felder und Bananenpflanzen wechselten sich mit Dattelpalmen ab, hier und da schon das erste Haus und Bauern die mit ihren Eseln auf einem Karren von uns überholt wurden, das erste Ziel tauchte schon bald neben uns auf, die äußeren Mauern des Karnak Tempels.

Kurz drauf fuhren wir auf einen großen Parkplatz und die vielen Menschen wiesen darauf hin, wir sind nicht die einzigen die sich diese große Anlage ansehen möchten. wenige Minuten später waren wir auch schon im Hochsicherheitstrakt Karnak. Wir kamen uns vor, wie am Flughafen, jeder Besucher wurde mit piepsenden Sonden abgesucht, eine Waffe oder gar schlimmeres hätte man nicht in die Anlage bekommen.

Unglaublich, was der Mensch in der Lage ist aus Stein und Sand zu bauen und das bereits vor 3,5 tausend Jahren. An der Statue von Ramses dem zweiten vorbei blickten wir bereits auf Festungsartige Gebäude und später auf den großen Säulensaal der sich auf einer Fläche von 5400 qm erstreckt und in dem134 Papyrussäulen aus Sandstein einmal die Decke des Daches trugen, die in der Mitte 21 Meter und in den zwei Seitenschiffen noch 13 Meter hoch sind. Die Mittleren Säulen haben einen Durchmesser von mehr als dreieinhalb Metern.

Mehrere riesen Obelisken waren schon vom weiten zu sehen, eine Anlage die man wirklich gesehen haben muss.

Nach dem wir alle Eindrücke halbwegs erfasst hatten, sammelten wir uns und stiegen wieder in den Bus, der uns aber nur unweit zum Ufer des Nils brachte, dort pendelten Ausflugsboote zwischen den Ufern um die Schaar an Reisehungrigen auf die andere Seite zu bringen. Auch wir setzten hinüber, direkt zu einem Restaurant wo wir uns am Buffet bedienten und uns an einem Tisch mit herrlichem Blick auf den Nil setzten um uns den Bauch voll zu schlagen.

Gerne hätten wir noch am Ufer des Nils verweilt, aber der Bus wartete bereits um uns zur nächsten archeologischen Atraktion zu bringen, dem Hatschepsut-Tempel.

Ich kannte dieses eindrucksvolle Gebäude das in den Fels gewachsen schien, bereits aus den Medien, aber der Anblich ist ungleich prachtvoller als ich es erwartet hatte. Allein die vielen Stufen da hoch, wer hat das nur geplant und umgesetzt? Zeichnungen an den Wänden in Farbe, als hätte sie gerade jemand gemalt.

Ich gebe ja zu, Ahnung habe ich keine und schon gar nicht von den ördlichen Begebenheiten. Ich wuste ja, dass wir das Tal der Könige noch zu sehen bekommen und unser Reiseführer sagte das Tal der Könige sei hinter dem Tempel, was mich glauben ließ, wir gehe durch eine Tür und sind da.

Au man, was man manchmal für Vorstellungen hat….. Das Tal der Könige mussten wir erstmal mit dem Bus erfahren, was aber in der Tat einmal um den Tempel auf der Rückseite war.

Mein Rücken sagte mir schon, seit der Stufen von Hatschepsut, Freddy, du musst dich ausruhen oder du wirst dich wundern wie unangenehm ich werden kann. Am Tal der Könige stiegen wir aus sem Bus aus und das Erste was der Guide zu uns sagt „Fotografieren und Filmen verboten“

Jetzt mal ehrlich, konnte ich da meinem Rücken noch wiedersprechen? Was soll ich in einer riesen Steinmulde rumlaufen, mir irgendwelch Gruften ansehen, wobei die Wichtigste von Tutanchamun auch noch extra kostet….

Ich ließ die Ulli das Tal erkunden und begab mich zurück in den Bus um die Liegefläche zweier Sitze zum ausruhen meines trotz Morphium beruigtem aber dennoch stark schmerzenem Rückens zu begeben. Klar, wenn man schon mal an solch einem Ort ist…. Aber was nicht geht, geht halt nicht.

Als die Truppe wieder zurüch war, meine erste Frage an Ulli, „na, wie wars? Die Antwort hatte mich nicht besonders erschüttert, „ja Steine eben, viele Steine und ein paar Gräber, hasst nichts verpasst“ . Ohne Fotos und Film hätte es mir sowieso nichts gebracht.

Weiter ging es im Bus, noch ein Zwischenstop bei den beiden Memnonkolossen aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. Ich frag mich nur, woher weis man das Datum, Christus kannte man doch erst 1400 Jahr später.

Spass bei Seite, die Statuen waren schon beeindruckend, so riesengroß mitten in der Landschaft vor der untergehenden Sonne, das Umfeld hätte man aber schöner gestalten können.

Was dann kam, ist kaum noch erwähnenswert, außer das wir nach fast sechs Stunden Fahrt und einiger Stops, um Mitreisende abzusetzen und natürlich dem Wechsel vom großen Bus zun kleinen Bus um 23.40h am Hotel ohne Abendessen abgesetzt wurden und wir schnell ins Bett sprangen, da bereits um drei Uhr morgend die Nacht rum war , weil uns ein kleiner Bus um vier Uhr abhohlte und zum Flughafen brachte, wo um 06.30h der Flieger nach Köln abhob.

Abschließend sei noch gesagt, es war ein Ausflug den man auf jeden Fall machen sollte, aber ganz ehrlich, noch mal mache ich das nicht, bin schon zu klapperich dafür.

mit dem Kastenwagen Pössl Roadcar im Zwillbrocker Venn

Wenn ihr Fragen zu LiFePo Aufbaubatterien habt, wir haben auf der Reise und Camping den Firmen-Chef und Entwickler der Firma Liontron getroffen und für uns alle Fragen beantwortet bekommen die wur hatten. Ein interessantes Gespräch war das, schaut doch gerne mal rein.Wenn ihr Fragen zu LiFePo Aufbaubatterien habt, wir haben auf der Reise und Camping den Firmen-Chef und Entwickler der Firma Liontron getroffen und für uns alle Fragen beantwortet bekommen die wur hatten. Ein interessantes Gespräch war das, schaut doch gerne mal rein.

Schöne Kastenwagen gibt es auch von Karmann, wir haben sie uns mal auf der Messe Reise und Camping in Essen angesehen.https://youtu.be/hKBj2GZb7ygSchöne Kastenwagen gibt es auch von Karmann, wir haben sie uns mal auf der Messe Reise und Camping in Essen angesehen.https://youtu.be/hKBj2GZb7yg

Safari in die Arabischen Wüste

Diesmal sind wir auf Wüstensafari, mit dem Jeep, Buggy und dem Quad. Erst mit einem Jeep zu einem Camp in dem wir uns erst mit einem Buggy in der weitläufigen Landschaft austoben konnten, auf halber Strecke hat die Ulli das Lenkrad übernommen und fuhr damit, als hätte sie das schon immer gemacht.
Danach stiegen wir auf Quads um, Ulli wollte erst nicht selber fahren, aber zu zweit war es nicht erlaubt, also hatte sie wohl keine Wahl, aber einen Heidenspaß, genau wie ich. Danach fuhren wir 22 Km weiter in die bizarre Landschaft zu einem Beduinendorf mit angeschlossenem Wüstenzoo, ein nicht so schöner Anblick, genauso wie das Kamel und Eselreiten dass wir uns gekniffen hatten um die Tiere zu schonen, aber seht selbst….

Caves Beach Resort bei Nacht

Direkt bei der Ankunft wurden wir durch das Lichtkonzept geflasht, viele hundert LED-Lampen bringen den Himmel auf die Erde. Seht selbst, Ulli wird es euch präsentieren.

Direkt bei der Ankunft wurden wir durch das Lichtkonzept geflasht, viele hundert LED-Lampen bringen den Himmel auf die Erde. Seht selbst, Ulli wird es euch präsentieren.

Findet die nächste Reise statt?

Unsere Weihnachtsreise steht wohl unter keinem guten Stern.

Wir haben mit Anex Tours gebucht und waren erstmal ein wenig geschockt, da diese Reise mit Azur Air statt finden sollte und wir damit schon schlechte Erfahrungen gemacht hatten. Nun gut, ist ja nicht zu ändern.

vor ein paar Wochen las ich dann bei Airliners.de das Azur Air wohl nur noch eine Maschine hat und diese wohl mit türkischer Besatzung in die Türkei geflogen und das Büro in Berlin geschlossen wurde und die Mitarbeiter von Azur Air nicht wusten was genau los war.

ein paar Tage später las ich dann, Azur Air hat den Betrieb in Deutschland eingestellt.

Ich rief daraufhin bei Anex Tour an, weil ich die Befürchtung hatte, dass auch die jetzt dicht sind, da Azur Air zu Anex Tours gehört.

Dort wurde ich aber erstmal beruhigt, der freundliche Mensch am Telefon teilte mit, Azur Air wäre zu unzuverlässig gewesen und auf Grund vieler Beschwerden hätte Anex Tour lieber andere Fluggesellschaften genommen, daraufhin hätte Azur Air sich aus dem Deutschen Markt zurück gezogen.

Wir bekamen neue Reiseunterlagen aus denen hervor geht, dass wir den Hinflug mit Condor von Düsseldorf hätten und den Rückflug nach Köln mit fly Egypt. Außer dass es organisatorisch nich besonders toll ist in Düsseldorf zu starten und in Köln zu landen, war das ja erst mal egal.

Heute erneut der Schock, wiedermal meldet Airliners eine Hyopsbotschaft, fly Egypt hat am 05.12 die Landeerlaubniss für den deutschen Luftraum entzogen bekommen.

Ich also wieder ans Telefon, ein freundlicher Mitarbeiter bestätigte mir die Information und teilte mir mit dass wir warscheinlich mit einer Fluggesellschaft mit dem Namen CORENDON fliegen würden.

Dies sei eine Türkische Gesellschaft die bisher auf dem Holländischen Markt rumfliegt.

Wir sind gespannt was noch passiert.

Zur Ehrenrettung von Anex Tour sei noch gesagt, es wurde bei den Gesprächen nicht um den heißen Brei herrum geredet und einen kostenlosen Storno haben wir auch angeboten bekommen.

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